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Besichtigung VW-Nutzfahrzeuge Hannover 01.11.2017

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ViFF-Niedersachsenfahrt zu VW-Nutzfahrzeuge nach Hannover

Am 1. November unternahmen wir unsere schon traditionelle Niedersachsenfahrt. Ziel waren diesmal das VW-Nutzfahrzeugwerk in Hannover und die Ausstellung/Aufbereitung VW-Nutzfahrzeuge Oldtimer in Hannover-Limmer.

Nach der Begrüßung durch die zwei Führungspersonen gab es einige Daten zum Werk. Auf dem

1 Mio m² großen Gelände steht eine 1600m lange Werkshalle mit Presswerk, Gießerei, Lackiererei und Montage. In dem 1955 erbauten Gebäude arbeiten 13000 Mitarbeiter im 3-Schicht-Betrieb und produzieren ca. 820 Bully´s und 120 Amarok pro Tag. Derzeit ist das Werk komplett ausgelastet. Im Karosseriebau werden die Menschen durch 1000 Roboter unterstützt, welche teilweise schon über 25 Jahre im Einsatz sind. Die ca. 5900 Schweißpunkte und 100m Klebenähte pro Karosserie werden nahezu vollständig von den Robotern erledigt.

Uns wurde die Fertigung vom Blechcoil bis zum fertigen Fahrzeug gezeigt. Der logistische Aufwand, daß immer die richtige Komponente zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort verfügbar ist, ist enorm. Bei der Montage der Kabelbäume, der Innenausstattung ,der Scheiben, des Frontends und weiterer Teile sind aber immer noch Werker notwendig. Uns wurde auch gesagt, daß im Werk ca. 500 Meister in entsprechenden Positionen beschäftigt sind.

Nach einer Mittagspause in der Schwanenburg ging es dann zu VW-Nutzfahrzeuge Oldtimer nach Limmer.

Dort ist die Historie der Bully´s direkt erlebbar. Im Anschluß an die Führung durch die Ausstellung mit aufbereiteten Fahrzeugen jedes Modelltyps konnte auch der Werkstattbereich besichtigt werden, wo entsprechende „Oldtimer“ komplett restauriert werden.

Mit vielen gewonnenen Eindrücken aus der Fahrzeugherstellung und der Oldtimer Restauration ging es dann wieder gen Lippe. Vielen Dank an die Betreuungspersonen von VW und an Heinrich Korbach, der die Organisation übernommen hatte.

Ulrich Kater

 

Mitgliederversammlung am 20.01.2017

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Mitgliederversammlung VIFF Lippe für das Geschäftsjahr 2016

Anwesende Geehrte: Karl Bode für 40 Jahre und Klaus Sölter für 25 Jahre, mit Vorsitzenden Ulrich Kater

 

Mitgliederversammlung VIFF Lippe für das Geschäftsjahr 2016

Am 20.01.2017 hatte VIFF, die Vereinigung innovativer Fach und Führungskräfte e.V. in Lippe und Umgebung zur Mitgliederversammlung für das Geschäftsjahr 2016 in das Hotel „Zur Burg Sternberg“ in Linderhofe geladen. 16 Mitglieder nahmen an der Versammlung teil, die vom Vorsitzenden Ulrich Kater um 19.00 Uhr eröffnet wurde. Herr Kater begrüßte die anwesenden Mitglieder und verlas im Anschluß die Tagesordnung mit folgende Punkten :

1. Eröffnung der Versammlung

2. Verlesung des Protokolls aus der Versammlung 2016

3. Geschäftsbericht aus 2016

4. Ehrungen

5. Kassenbericht

6. Bericht der Kassenprüfer

7. Diskussion über Berichte

8. Entlastung des Vorstandes

9. Wahl eines Wahlleiters

10. Wahl des 1. Vorsitzenden

11. Wahl des weiteren Vorstandes

12. Wahl der Beisitzer

13. Anträge

14. Diskussion über gestellte Anträge

15. Abstimmung über gestellte Anträge

16. Verschiedenes


Der 1. Schriftführer Herbert Stammeier verlas anschließend das Protokoll aus 2016. Ihm folgte die Verlesung des Geschäftsberichts 2016 durch Ulrich Kater. Karl Bode berichtete im Anschluß über die Unternehmungen der Gruppe „VIFF ab 60“, die im vergangenen Jahr wieder eine rege Beteiligung an ihren Veranstaltungen vorweisen konnte. Allerdings betonte Bode, daß der „Nachwuchs“ ausbliebe und er gern das ein oder andere Mitglied in die „VIFF ab 60“- Gruppe aufnehmen würde.

Um 19.30 Uhr unterbrach Ulrich Kater die Mitgliederversammlung für eine Pause. Die anwesenden Mitglieder konnten sich nun vom reichhaltigen Essensbuffet des Hotels „ Zur Burg Sternberg“ überzeugen.

Nach dem Essen standen die Ehrungen auf dem Programm. Langjährige VIFF-Mitglieder wurden für ihre Treue und Zugehörigkeit zur Vereinigung mit Urkunden und kleinen Präsenten gewürdigt.


Für 40 jährige Mitgliedschaft:

Herr Karl Bode

Herr Wolfgang Heuer

Für 25 jährige Mitgliedschaft:

Herr Ralf Ochs

Herr Klaus Sölter

Herr Friedhelm Hanke

Herr Dietmar Wiegman

 

Für 10 jährige Mitgliedschaft:

Herr Ulrich Bastert

Herr Burkhard Pape

Herr Heinz Sobioch

Herr Jens Friedrichs

Die Berichte des Hauptkassierers und der Revisoren folgten auf die Ehrungen. Daraufhin wurde dem Vorstand Entlastung erteilt.

In diesem Jahr standen die Neuwahlen des gesamten Vorstandes auf der Tagesordnung. Als Wahlleiter wurde Karl Bode gewählt und leitete die Wahl des 1. Vorsitzenden. Ulrich Kater stellte sich erneut zur Verfügung und wurde einstimmig wiedergewählt. Laut Satzung wurden danach auch die bisherigen anderen geschäftsführenden Vorstandsmitglieder Frank Szymkowiak (2. Vorsitzender), Andreas Brakemeier (Kassierer) und Herbert Stammeier (Schriftführer) einzeln von der Versammlung in ihren Ämtern bestätigt.

Die Beisitzer Udo Mischnick, Michael Jakob und Wulf Mengedoth standen nicht mehr zur Verfügung und schieden aus. Mit Wolfram Falk konnte ein neuer Beisitzer gewählt werden, der zukünftig den Vorstand als 2. Kassierer unterstützt. Die bisherigen Beisitzer Karl Bode (VIFF ab 60), Angela Falk, Dirk Hecker (Pressewart), Gerhard Kamp, Heinrich Korbach, Karl-Heinz Weißsieker (Geschäftsführer) und Gerhard Wenke wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Dann mußte die Wahl von 2 Kassenprüfern erfolgen. Vorgeschlagen wurden Angela Falk und Klaus Sölter, die von der Versammlung einstimmig gewählt wurden.

Anträge lagen nicht vor und eine Diskussion zum Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ fand ebenfalls nicht statt.

Mit einem Dank an die anwesenden Mitglieder und einem Ausblick auf kommende Veranstaltungen schloss Ulrich Kater um 21.00 Uhr die diesjährige Mitgliedersammlung.Der Abend fand danach seinen gemütlichen Ausklang.

23.01.2017 D. Hecker

 

 

Jahresabschluss 2016

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Jahresabschluss ViFF 2016

Für den Jahresabschluß hatte sich der Vorstand diesmal etwas anderes überlegt.

Wir hatten die Gelegenheit, die Freunde der Landeseisenbahn Lippe e.V. zu besuchen.

Unser Mitglied Bernd Tünnermann, der auch aktiv bei der LEL ist, hat uns die Geschichte des Vereins nähergebracht und auch ausführlich über vergangene und aktuelle Exponate an Fahrzeugen, Wagen und auch Strecken berichtet.

Wir durften auch den Lokschuppen betreten, wo derzeit die Dampflok 93.1410 zur Instandsetzung steht. Dafür sind insgesamt über 5000 ehrenamtliche Arbeitsstunden veranschlagt. Ziel ist es, Mitte 2018 wieder eine zugelassene betriebsfähige Lok auf den Gleisen zu haben. Dazu wünschen wir dem Verein alles Gute.

Vielen Dank an Bernd Tünnermann, der uns den Einblick ermöglichte.

Um 16:00 Uhr stiegen wir dann zur Nikolausfahrt in den reservierten Speisewagen. Auf halber Strecke nach Alverdissen stieg dann auch der Nikolaus zu. Während wir Kaffee und Kuchen genossen haben hat er die mitfahrenden Kinder intensiv befragt und auch beschenkt.

Zum Ausklang des Tages erwartete uns nach der Rückkehr zum Bösingfelder Bahnhof der Wirt vom Adria an der Extertalstraße. Beim leckeren Buffet und Getränken konnten wir noch einige Stunden in geselliger Runde verbringen.

 

Ulrich Kater

 

 

1. Novemberfahrt 2016

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Besichtigung Enercon am 01.11.2016

Am Dienstag, den 01.11.2016, in NRW ein Feiertag, führte uns die traditionelle VIFF Besichtigungsfahrt ins beschauliche Aurich an die niedersächsische Nordseeküste. 36 VIFF Mitglieder und Gäste freuten sich auf einen interessanten und informativen Tag bei Deutschlands größtem Windkraftanlagen-Hersteller Enercon. Gegründet 1984 durch den Elektroingenieur Herrn Aloys Wobben, ist Enercon in den letzten 32 Jahren nicht nur zum Marktführer in Deutschland sondern auch zu einem der großen fünf Weltmarktführer mit ca. 5 Milliarden € Umsatz jährlich in der Herstellung von Windkraftanlagen aufgestiegen. Auf einer Produktionsfläche von 17 Fußballfeldern allein in Aurich, wo neben den Gondeln und Generatoren auch die großen Rotorblätter E101 mit ca. 52 m Länge gefertigt werden, bietet Enercon 5.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Weltweit sind ca. 20.000 Mitarbeiter bei Enercon beschäftigt. In Aurich eröffnet Enercon außerdem 82 Auszubildenden in ca. 20 Ausbildungsberufen eine vielversprechende Zukunft. Das Unternehmen Enercon baut Windkraftanlagen von 92m bis 149 m Turmhöhe und einem max. Durchmesser der Rotorblätter von D=126m, z.B. die zur Zeit weltgrößte Anlage E126 mit ca. 7.500 KW Nennleistung.

Los ging die Fahrt nach Aurich schon in aller Frühe um 05.30 Uhr ab Lüdenhausen mit dem Busunternehmen Felix Reisen. Pünktlich um 10.00 Uhr erreichten wir das Werksgelände. Auf dem Besichtigungsprogramm standen die beiden Bereiche Enercon und das EEZ, Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum der Stadt Aurich, bei dem Enercon als Partner fungiert. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe startete mit der Besichtigung der Enercon Fertigungshallen und die zweite Gruppe mit der Führung im EEZ.

Das EEZ wird, wie mehrere andere große Projekte, von der Stadt Aurich unterhalten. Im EEZ gibt es unterschiedliche Bereiche wie ein Besucherzentrum, den Energie Turm, die Erlebniswelt Wind, ein Experimentarium/Zukunftslabor, verschiedene Ausstellungen, Seminarräume und Ausbildungswerkstätten ihres Partners Enercon. Bei der Rundführung war unter anderem die von Herrn Wobben entwickelte erste Windkraftanlage E16, die in seinem Garten stand, zu sehen. Außerdem wurde den Besuchern die Möglichkeit gegeben eine Gondel der Windkraftanlage E-115 von innen zu besichtigen. Mit einem Durchmesser von ca. 8m wundert man sich, wie groß doch so eine Gondel ist und fragt sich, warum sehen die von der Erde nur immer so klein aus? Zum Schluss des Rundgangs konnte sich jeder Besucher in der Erlebniswelt Wind durch verschiedene Übungen spielerisch über die Energie Wind informieren. Ein Highlight war auch der in einem Rundkino gezeigte Animationsfilm über alle Energieformen der Erde.

Nach dem Mittagessen wurden nun die Besichtigungen getauscht und die Gruppe zwei durfte sich die Fertigungshallen, explizit die Rotorfertigung von Enercon, anschauen. Zunächst gab es einen Einblick in verschiedene Modelle einer Windkraftanlage. So baut Enercon die Türme der kleineren Anlagen aus Stahl und die Türme der großen Anlagen, z.B. 100m-Türme aus geteilten Stahlbetonringen. Diese Herstellung geschieht in Emden am Hafen. Die Ringe werden dann vor Ort aufeinander gesetzt und es werden Stahlseile durch vorhandene Löcher geführt. Diese werden dann hydraulisch gespannt und der Turm bekommt so seine Stabilität. Diese Bauweise hat den Vorteil, dass so ein Turm später einmal nicht gesprengt werden muss, sondern einfach wieder abgebaut werden kann. Nach dieser Einführung ging es zu der gewaltigen Fertigungshalle für Rotorblätter mit einer Größe von L 450m x B 150m x H 28m, und rund 60 eingebauten Kränen. Auf der oberen Etage werden die 50 Einzelteile eines Rotorblattes gebaut. Ein Rotorblatt besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Das Harz dafür wird von Enercon selbst hergestellt, ebenso Schaum, Balsaholz und die als Befestigung an der Nabe in der Gondel benötigten Bolzen aus hochvergütetem Stahl. Sind diese Teile gefertigt werden über einen Schacht, praktisch der letzte Teil der Halle, die Bauelemente in den unteren Bereich herabgelassen und dort zu dem fertigen Rotorblatt zusammengesetzt, lackiert und endverarbeitet. Pro Schicht bauen ca. 400 Mitarbeiter ein Rotorblatt. Bei 3-Schichtbetrieb kann täglich einen Anlage bestückt werden. Diese auf eine Lebensdauer von 20 Jahren ausgelegten Rotorblätter müssen besonderen Belastungen standhalten wie beispielsweise der Reibung im Wind. Ab nächstem Jahr garantiert Enercon eine Lebensdauer von 30 Jahren. Bei 3m/s Wind fängt eine Anlage an zu arbeiten, 11m/s Windgeschwindigkeit ist die Grenze für den Betrieb einer Anlage, 12x die Minute dreht sich der Rotor. Enercon Anlagen erkennt man an den gebogenen Flügelspitzen, dem sogenannten Tipp, der grau-roten Lackierung und dem grünen Turmanfang am Boden, welcher schon mal einen Durchmesser von 16m haben kann. Das Grün und das Grau sollen sich den Umweltbegebenheiten anpassen und die rote Signalfarbe, bzw. die roten Lampen dienen der Sicherheit im Flugverkehr.

Gegen 16.15 Uhr startete der Bus zur Heimfahrt. Den Besuchern wird diese Exkursion noch lange in Erinnerung bleiben. Alle waren sich einig, einen unvergesslichen Tag erlebt - und viel Wissenswertes über die Windenergie und den Bau der Windkraftanlagen gelernt zu haben.


Dirk Hecker

 


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